Welche T-Shirt-Hersteller produzieren umweltfreundlich?

Welche T-Shirt-Hersteller produzieren umweltfreundlich

Um die Umwelt und das Klima zu schützen, reduzieren die Menschen ihren Strom- und Wasserverbrauch, kaufen energiesparsame Geräte und legen bei Nahrungsmitteln Wert auf die Herkunft. Doch die Mode blieb lange Zeit auf der Strecke. Nun erreicht der Trend zu einer fairen und umweltschonenden Produktion die Fashionwelt. Besaß grüne Mode früher einen schlechten Ruf, hat sich das Bild gewandelt. Im Folgenden erfahren Sie, welche Hersteller sich dieser Bewegung anschließen.

Was bedeutet eine umweltfreundliche Produktion?

Viele Hersteller verlegen die Produktion der Kleidung ins Ausland, vorzugsweise nach China oder Osteuropa. Zu den Gründen gehören meistens die niedrigeren Löhne der Arbeiter als auch weniger strengen Vorschriften. Dadurch belasten sie die Umwelt und erhöhen die CO2 Emissionen. Gleichzeitig arbeiten die Menschen zu Dumping-Gehältern und gefährden mitunter ihre Gesundheit. Obwohl der Trend die Modebranche erreichte, bleibt die Zahl der engagierten Unternehmen niedrig, wie die Stiftung Warentest 2010 herausfand.

Hersteller der grünen Mode

Fairtrade und umweltfreundliche Produktion hat sich der Hersteller Hessnatur als Grundlage der Unternehmensphilosophie gemacht und belegte beim Test der Stiftung Warentest den ersten Platz. Die Mode zeichnet sich durch sein schadstofffreies und unbehandeltes Material aus, gleichzeitig erhalten sowohl die Angestellten als auch die Vorarbeiter angemessene Bezahlungen. Für Enttäuschung sorgte jedoch H&M, der mit einer fairen sowie grünen Produktion werben, jedoch die Auskunft beim Test verweigerte. Außerdem gibt es Jeanshersteller, wie Wrangler und Levi’s, die sich dem Trend zu ökologischen Denim-Jeans angeschlossen haben. Gleiches gilt für C&A, die zwar in Indien produzieren, aber soziales und Umweltengagement zeigen.

Umweltfreundliche Sportmode

Aber der Trend geht ebenso in Richtung Sportbekleidung. So produzieren manche Hersteller der beliebtesten Trikots der Bundeliga ihre Shirts aus recycelbarem Plastik, wie der Hertha BSC. Dabei schmilzt der Hersteller PET Flaschen ein und verarbeitet es zu Polyester-Garn. Dass diese Trikots dennoch gut aussehen, beweisen die Herthas Spieler auf dem Feld und ihre Fans, die sie auf den Tribünen tragen. Daneben produziert Trigema seit seiner Gründung Sportkleidung in Deutschland und verwendet Materialien aus Deutschland und der EU.

Bild: panthermedia.net Karen Keczmerski